Notfellchen

Unsere Notfellchen sind meistens etwas scheu – wünschen sich aber auch sehnlichst ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die Geduld haben:

Ivi und Ella
Felicity
Coco und Julie

 

 

 

 

 

 


Ivi und Ella

Ivi und Ella – zwei Schönheiten in schwarzem Lack-Outfit suchen ein gemeinsames Zuhause!

Frage: Muss man dieselbe Mutter oder den denselben Vater haben, um liebende Schwestern zu sein?

Antwort: Ganz sicher nicht!

Es ist im Leben so, manchmal – wenn man viel Glück hat – trifft man jemanden, der einem so nah am Herzen ist, dass man weiß, man gehört zusammen – für immer!

Dass es ein solches Phänomen nicht nur bei Menschen gibt, beweisen aufs Schönste die beiden Herzensschwestern Ivi und Ella, die zwar weder dieselbe Mutter noch denselben Vater haben, die aber aneinander hängen, als seien sie von Geburt an zusammen.

Dabei hat beider Leben sehr unterschiedlich begonnen, und beide wurden nicht in Sicherheit geboren.

Ivi wurde auf einer Mülldeponie gefunden und von dort gerettet, sie ist ca. Juli 2017 geboren, und inzwischen ist sie zu einem verschmusten Katzenmädchen herangewachsen.

Ihre Herzensschwester Ella, die man in einer Werkstatt auffand, ist ca. Juni 2017 geboren, sie ist im Vergleich zu Ivi zurückhaltender, schüchtern, aber sehr zärtlich und freundlich.

Ivi hat ihr aber gezeigt, dass es auch liebe Menschen gibt, denen man vertrauen kann.

Es ist so schön und tut so gut, eine liebe Schwester zu haben!

Ivi ist immer vorne dabei – vor allem, wenn es ums Essen geht. Aber auch beim Spielen und Kuscheln holt sie sich ihre Aufmerksamkeit und drängt sich ins Herz ihrer Menschen. Dort angekommen hält sie ein Plätzchen für Ella frei und es dauert nicht lange, bis Ella folgt.

Ella ist übrigens die Mieze mit dem kleinen weißen Fleck auf der Brust.

   

     

     

Beide sind fremden Menschen gegenüber zuerst etwas skeptisch, kommen dann aber prima zurecht. Sie können auch zu sozialen anderen Katzen ziehen.

Leider ist Ivi positiv auf FIV getestet, aber das ist für Menschen und andere Tiere ungefährlich. Auch Katzen können sich nur dann anstecken, wenn es eine böse Beißerei geben sollte.

Wir empfehlen deshalb jedenfalls einen abgesicherten Balkon oder abgesicherten Garten für die beiden Schmusetiger.

Laute Geräusche machen den beiden immer noch Angst. Hupende Autos, laute Musik oder hektische Bewegungen.

Ivi und Ella sind entfloht, entwurmt, kastriert und gechipt. Sie können nach einem positiven Vorbesuch mit einer Kostenaufwandsentschädigung von zusammen 150 Euro mit einem Schutzvertrag ins neue Heim ziehen.

Hier gibt es nähere Auskünfte über die beiden hübschen Lackfellchen: Tel. 01522 /177 3578. Die Pflegestelle befindet sich in Kerpen.

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Was ist FIV?

FIV ist die Abkürzung für einen Zungenbrecher: Felines Immundefizienz-Virus. Dieses Virus löst bei Katzen eine Erkrankung aus, die durch eine Immunschwäche gekennzeichnet ist und umgangssprachlich als Katzen-Aids bezeichnet wird, da sie in ihren Symptomen der Erkrankung Aids beim Menschen ähnelt.

Wie kann sich eine Katze mit FIV anstecken?

Übertragen wird das Virus in erster Linie durch Bissverletzungen (meist im Rahmen von Revierkämpfen). Außerhalb der Katze ist das Virus äußerst instabil und kann unter normalen Bedingungen kaum überleben, das bedeutet, dass eine Ansteckung beim friedlichen Zusammenleben mehrerer Katzen sehr unwahrscheinlich ist. Eine solche Ansteckung ist auch bisher nicht nachgewiesen!

Kann ich mich als Mensch anstecken?

Es besteht keinerlei Ansteckungsgefahr für Menschen oder andere Tiere. Das FIV-Virus findet man ausschließlich bei Katzen.

Wie zeigt sich die Krankheit?

Eine FIV-Katze kann viele Jahre mit dem Virus unbeschwert leben. Krank wird sie erst dann, wenn die Abwehrschwäche ein gewisses Maß überschritten hat. Ist dies der Fall, sind zu viel Abwehrzellen des Körpers zerstört; der Körper kann angreifende Krankheitserreger, wie z.B. Bakterien oder Pilze, nicht mehr bekämpfen. Selbst Krankheitserreger, die für Katzen mit intaktem Immunsystem ungefährlich sind, können dann zu schweren Erkrankungen führen.

Wie lange kann eine FIV-Katze leben?

Die individuelle Lebenserwartung einer FIV-Katze kann man natürlich nicht vorhersagen. Die Statistik zeigt, dass viele Tiere mit dem Virus sehr alt werden können. Unter guten Bedingungen können die Tiere viele Jahre völlig beschwerdefrei verbringen.

FIV-Katzen können sehr alt werden… wenn man sie lässt!


Felicity

Große, ängstliche neugierige Kulleraugen, schwarzes Näschen, schwarze Öhrchen, weißes Kinn – das ist Felicity!

Doch leider spricht die Angst aus diesen Augen, Felicitys Körperhaltung zeigt ihren Fluchtinstinkt, sie möchte sich verstecken, unsichtbar sein, egal wie und wo!

  

  

Dabei ist sie erst neun Monate alt, sie sollte schmusen und spielen, Spaß am Leben und mit Menschen haben… Aber Felicity weiß noch nicht, dass man als Katze vertrauen kann und geliebt wird.

Felicity lebt zur Zeit auf einer unserer Pflegestellen. Geboren ist sie auf einem Bauernhof. Von dort hat eine junge Frau sie geholt, leider ohne Katzenerfahrung. Die beiden kamen nicht miteinander zurecht, und so landete die hübsche, junge Katze bei uns.

Wir suchen als ein liebevolles Für-immer-Zuhause, mit viel, sehr viel Geduld und Liebe und vielleicht einem verschmusten Artgenossen, der Felicity zeigt, wie wunderschön es ist, mit Menschen zusammenzuleben.

Gibt es jemanden, gibt es ein solches Zuhause mit späterem Freigang für die scheue Felicity?

Felicity ist entfloht, entwurmt, kastriert, gechipt und negativ auf FIV und FeLV getestet. Vor Einzug ins neue Heim wird sie noch geimpft. Die hübsche Katze wird gegen eine Spende abgegeben.

Ihre Pflegestelle befindet sich in 50767 Köln. Tel. 0221 / 590 3446


Coco und Julie

Wir sind die Schwestern Coco und Julie und 2015 geboren. Wir wohnen auf einer Pflegestelle in Wesseling.

Eigentlich gefällt es uns hier sehr gut – aber wir möchten unbedingt Freigang haben. Unsere Pflegemama hat uns bereits Zugang zu zwei gesicherten Balkonen gegeben, jedoch reicht uns das nicht aus. Wir wünschen uns so sehr ein Zuhause, wo wir auch draußen rumtoben können.

Wir mögen beide keine fremden Menschen und brauchen längere Zeit, um diesen zu vertrauen. Daher bitten wir um Geduld. Wenn wir euch erst ins Herz geschlossen haben, dann sind wir mega verschmust.

Meine Schwester Coco liebt es im Waschbecken zu sitzen oder auf dem Rand der Badewanne herum zu stolzieren, während die Pflegemama ein gemütliches Bad nimmt. Coco ist die sportlichere von uns beiden. Sie tobt, springt und spielt den ganzen Tag mit Dingen wie einer Klopapierrolle durch die Wohnung und ist der Schatten der Pflegemama.

Coco spielt sehr gerne, aber zu viele Kalorien müssen ja auch nicht verbraucht werden. Sie liebt es auf dem Rücken zu liegen und den Bauch gekrault zu bekommen. Dabei schläft sie regelmäßig auf dem Sofa ein.

Ich, die hübsche Julie, laufe dem Sohn der Pflegemama auf Schritt und Tritt hinterher und liebe es, am Abend gemeinsam mit ihm im Bett TV zu schauen.

Wir haben beide mittlerweile herausgefunden, wie man die Kühlschranktür öffnen kann. Unsere Pflegemama fand das merkwürdigerweise nicht lustig und hat eine Kindersicherung angebracht. Wobei unsere Pflegemama immer sagt, wir seien soooo lieb und verkuschelt.

Wir mögen beide keine Hunde… die sind einfach nur laut und machen uns Angst. Kleintiere jagen wir recht gerne, was unsere Pflegemama gar nicht mag. Hier wohnen noch einige Meerschweinchen zur Pflege.

Kleine Kinder mögen wir auch nicht, aber den 18jährigen Sohn der Pflegemama mögen wir beide sehr gerne. Besonders ich bin bei Männern recht zurückhaltend.

Uns wäre es wichtig in ein ruhiges Zuhause zu ziehen, in dem man uns alle Zeit der Welt lässt, Vertrauen zu fassen.

Wenn ihr mögt, dann könnt ihr uns sehr gerne bei unserem Dosenöffner besuchen kommen – jedoch trauen wir uns einfach nicht, fremden Besuchern direkt „hallo“ zu sagen und schauen euch erst mal vom Schrank hoch oben an.

  

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Coco und Julie sind entfloht und entwurmt, kastriert, gechipt, negativ auf FIV/FeLV getestet und geimpft.

Die Beiden ziehen zusammen nach einem positivem Vorbesuch, gegen eine Kostenaufwandspauschale von 260 € und einem Schutzvertrag in ihr neues Zuhause mit Freigang.

Auskunft gibt es hier: Tel. 0177 / 7923 613 (ab 14 Uhr) oder 0221 / 590 3446. Die Pflegestelle befindet sich in: 50389 Wesseling)