Vermittlungshilfe

 

Über diese Vermittlungsseite helfen wir Katzenbesitzern, die sich – aus welchen Gründen auch immer – von ihrer Katze trennen müssen.

Die Vermittlungen laufen nicht über den Verein!

 

 


 

Update 12.08.2020: Bienchen war heute beim Tierarzt. Dort wurde ihre Cvr- und Rcp-Impfung aufgefrischt. Der Tierarzt sagte, sie ist gesund und munter.

(15.07.2020)

Mit großem Bedauern muss ich meine geliebte Katze Bienchen abgeben. Sie ist nun zwölf Jahre alt, geboren am 08.06.2008.

  

  

Grund: Wir lebten bis vor einigen Monaten bei meinen Eltern in einem Haus auf dem Land, wo sie auch gerne raus gegangen ist. Leider wurde meine Mutter schwer krank und mein Vater  konnte sich nicht weiter um die Katzen kümmern. Ich wollte sie natürlich nicht abgeben, also nahm ich sie mit, als ich in eine kleine Wohnung umzog. Obwohl sie hier die Möglichkeit hat rauszugehen, traut sie sich nicht durch das Treppenhaus (derzeit wohne ich im Dachgeschoss), wodurch sie den ganzen Tag nur in der Wohnung und auf dem Balkon ist. Obwohl sie Menschen gegenüber absolut liebenswert ist, fing sie an, meine zweite Katze (ihre Tochter) immer wieder anzugreifen und teilweise auch zu verletzen.

Ich wünsche mir für Bienchen ein liebevolles Zuhause, wo sie die Möglichkeit hat, rauszugehen und als einzige Katze (auch Hunde findet sie blöd) die volle Aufmerksamkeit genießen kann.

Mäuse frisst sie nur selten bis gar nicht, die legt sie dann lieber dem Frauchen/Herrchen als Geschenk vor die Türe.

Einige Informationen über sie: Sie ist absolut kuschelbedürftig und schläft gerne bei mir im Bett. Durch den Umzug war sie anfangs etwas misstrauisch, wenn ich mal Besuch hatte. Dann versteckte sie sich immer unter dem Bett. Mittlerweile stört sie der Besuch jedoch immer weniger.

Sie frisst liebend gerne Nassfutter (bisher von Felix oder Kitekat). Am liebsten ist ihr hierbei das Ragout, da sie das Essen meist hinunterschlingt. Falls es kein Ragout ist, sollte es in kleinere Stücke zerteilt werden. Sheba verträgt sie leider gar nicht. Sie frisst nur wenige Leckerchen, aber bei Thunfisch oder einem bisschen Leberwurst wird sie schwach.

Sie ist sehr penibel, was die Sauberkeit des Katzenklos angeht. Ich habe es bisher immer zweimal am Tag gereinigt. Sonst kann es auch mal passieren, dass sie ihr Geschäft daneben erledigt. Das Katzenklo sollte keinen Deckel haben, das findet sie total doof und da fühlt sie sich nicht wohl.

Sie braucht kein aufwendiges Katzenspielzeug. Ihr reicht eine Papierkugel oder Band. Mit dem anderen Schnickschnack kann sie nicht viel anfangen.

Sie ist vor einigen Jahren sterilisiert worden. Die letzte Impfung bei ihr war im April 2018. Impfpass ist vorhanden. Es wird eine Schutzgebühr von 80 Euro erhoben.

Bei Interesse gerne anrufen: 0162 / 9813201. Besuchen kann man Bienchen in 50389 Wesseling.


(24.06.2020)

Antonias Familie schreibt uns:

Antonia sucht ein neues Heim: Geboren ist sie im Februar 2009, kastriert, sie ist eine ruhige zierliche Katze, Impfstatus aktuell, kein Chip aber tätowiert.

Wunderbar wäre ein neues Zuhause mit 1 – 2 Personen in ruhiger Wohngegend.

Bis vor zwei Jahren lebte Antonia mit uns in ländlicher Umgebung in Baden Württemberg. Nun wohnen wir in Wesseling und Antonia wird von anderen Katzen draußen gejagt und gemobbt. Daher suchen wir schweren Herzens ein neues Zuhause für sie.

Sie ist Freigängerin (fängt und frisst Mäuse). Antonia ist keine verspielte Schmusekatze, holt sich aber abends gerne Streicheleinheiten auf dem Schoß ab.

Im Sommer möchte sie draußen sein, ist aber oft mit uns im Garten.

Im Winter schläft Antonia gerne und viel im Warmen (bei uns im Bett oder im Korb auf dem Sofa); sie liegt abends gerne bei uns.

Antonia nutzt keine Katzentoilette (und keinen Kratzbaum), das klappt aber auch bei längerer Abwesenheit problemlos.

Sie hat nie Möbel, Türen oder Wände markiert/angekratzt, war absolut problemlos im Haus.

Antonia erwartet keine festen Fütterungszeiten, kennt keine Katzenklappe. Sie kommt vorbei, wenn sie Hunger hat und schaut, ob jemand zu Hause ist.

Mit unseren Kindern kommt Antonia gut zurecht, doch bei fremden Kindern ist sie sehr zurückhaltend bzw. geht raus bei Besuch. Fährt bei ungewolltem Streicheln die Krallen aus.

Wir würden Antonia auch ggf in ihr neues Zuhause bringen. Ihre Sachen vom Fressnapf bis zum Schlafplatz, Transportbox, gewohntes Futter würden wir natürlich auch mitgeben.

Wir möchten nur, dass Antonia wieder zur Ruhe kommt; zwei Kater greifen sie hier immer wieder an. Wir waren schon mehrmals wg Bissverletzungen beim Tierarzt. Antonia faucht im Haus ihr Spiegelbild an, da der eine Kater eine sehr ähnliche Gesichtszeichnung hat; und dann traut sie sich nicht weiter zu laufen. Sie wagt sich kaum raus, wenn Autobahn und Verkehr laut sind.

Es geht darum, dass sie hier mit viel Verkehr, lauten Umgebungsgeräuschen und vielen fremden Katze, die durch unseren Garten laufen, nicht gut zurecht kommt und gestresst ist.

Wir haben Antonia wegen ihrer stressbedingten Gewichtsabnahme (400 g) im Frühjahr von der Tierärztin durchchecken lassen. Sie ist fit und munter; Laborwerte wie Schilddrüse, Ausschluss Diabetes waren o.B.

     

Bei Fragen gerne jederzeit melden! Tel. 02236 / 9299673. Besuchen kann man Antonia gerne in 50389 Wesseling.


(02.02.2020)


Vermittlungshilfe für Katzenschutzbund Krefeld (Miriam Koleta):

Neue Bilder von den beiden Süßen (Juli 2019)

  

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Das Dream- bzw. Chaosteam sucht immer noch sein Zuhause.

Oder besser gesagt, ich suche für Carli und Lotti quasi die Eier legende Wollmilchsau!

Sicher werdet ihr euch fragen: „Was meint sie denn jetzt damit?“

Das erkläre ich euch gerne. Wird aber was länger, denn die beiden Grazien bekommt man nicht mal eben in 4 Sätzen beschrieben.

Trotz dass Carli und die rote Lotti noch jung und dazu bildhübsch sind und man meinen sollte, die beiden wären doch schnell vermittelt, gerade weil ein rotes Mädchen dabei ist, ist dem aber leider nicht so.

Einer der Hauptgründe ist sicherlich, dass die beiden sich immer noch nicht wirklich offen zeigen, wenn Besuch oder Interessenten kommen und sich dann immer noch lieber verstecken.

Sie brauchen einfach ein paar Tage oder auch Wochen, um mit neuen Menschen warm zu werden.

Lotti hatte ja auch schon 5 Monate seit ihrer Geburt als Einzelkatzenkind mit ihrer Mama und ihrem Papa im Verbund auf der Straße gelebt, bevor sie zu mir kam. Sprich, sie war noch wild und in dem Alter ist es schwierig, sie noch zu zähmen, aber ich habe wirklich viel Zeit investiert und mit ihr gearbeitet, damit sie bei mir händelbar wird.

     

Und was soll ich sagen? Sie ist toll. Sie ist zwar immer noch nicht richtig zahm, so wie es es gerne hätte, und vor allem ist sie nicht die hellste Kerze auf der Torte, weil man ihr beim Nachdenken zugucken kann (denn der Euro fällt wirklich centweise), aber sie ist toll auf ihre Art und Weise, und wenn es Futter oder Essen für uns Zweibeiner gibt, ist sie auch die liebste und schmusigste Katze, die man sich vor vorstellen kann. Dann köpfelt sie, schnurrt, lässt sich auf den Arm nehmen und lässt sich durchpüngeln. Oder wenn sie gerade geschlafen hat und man sich langsam nähert.

Aber leider auch nur dann. Sonst hüpft sie leider immer noch weg wie ein Ziegenbock, wenn an sie anfassen möchte.

Aber mit im Bett liegen findet sie toll.

Altersgemäß hat sie genau natürlich so viel Unsinn im Kopf wie alle anderen Katzen auch, und spielen ist neben Leckerchen für sie das Größte. Lustig ist es auch, wenn sie eine Mücke sieht. Ihre Piepsstimme ist wirklich zum Schießen.

Am liebsten zockt sie hier natürlich mit ihrem Adoptivbruder Carli und bezirzt meinen Chefkater Muffin. Aber den lieben ja eh alle.

Womit wir zum nächsten Punkt kämen, warum es mit der Vermittlung so schwierig ist. Lotti ist aufgrund ihrer Vergangenheit (fehlende Sozialisierungsphase mit gleichaltrigen Artgenossen) etwas fehlgeprägt , was den Umgang mit anderen Katzen angeht.

Währenddessen sie mit Katern überhaupt kein Problem hat, liegen ihr die Mädchen nicht so wirklich. Lediglich meine Sozialarbeiter Luna und Tula mag sie. Mini und Jacky findet sie immer noch doof, und da wird wirklich nach Monaten immer noch geknurrt, was das Zeug hält.

Carli hingegen ist mir gegenüber total zahm und verschmust und gerade was das Sozialverhalten anderen Katzen gegenüber angeht, einfach nur ein Traum. Er liebt alle Katzen und ist einfach nur ein Charmeur.

Allerdings vereint Carli wirklich alles das, was eine junge Katze so an Power hat und an Unsinn anstellen kann – und das gefühlt mal fünf!

  

  

Alles was bespielbar ist, wird bespielt. Einschließlich seinem Futter. Bröckchen in Soße oder Gelee sollte man nicht füttern, sofern man keine abwaschbare Farbe an der Wand hat (Dispersionsfarbe Seidenglanz – hab ich zum Glück, denn er wirft die Brocken bis zu 1,30 m hoch an die Wand) und nicht 2 x täglich wischen möchte bzw. keinen Kärcher FC3 oder Wischroboter besitzt, weil er das Futter quer durch die Wohnung spielt.

Alternativ besser Paté füttern.

Auch sollte besser gefliest sein und kein Laminat oder gar Teppich vorhanden sein, damit Carli auch schön weiter mit dem Wasser panschen kann. Am besten aus einem Trinkbrunnen, er liebt nämlich nur fließendes Wasser oder aus wirklich großen Schüsseln. Wasser aus kleinen Näpfen hingegen wird nicht getrunken. Die Näpfe eignen sich nach seiner Auffassung nur zum Umschmeißen.

Carli erzieht einen übrigens zur Ordnung. Ladekabel unbeaufsichtigt liegen lassen? Keine gute Idee! Sat-Kabel findet er auch bemitleidenswert und meint, diese gehörten zerbissen und eliminiert. Gleiches gilt für die Strippen der Faltrollos oder die Zugbänder von Doppelrollos (die sollte man definitiv kürzen oder an der Wand befestigen, so dass er da nicht dran kommt).

Verhänge eignen sich ebenfalls sehr gut, um sie ins Spiel mit einer Spielmaus einzubinden.

Kratzbäume oder Schlaf- bzw. Dekoartikel aus/mit Wasserhyazinthe, haben ebenfalls laut Carli keine Daseinsberichtigung und gehören zerlegt und zerstört. Jawohl!

Ist ja nicht so, als wenn er hier nicht genug andere Möglichkeiten hätte. Wohlgemerkt, hier hat er vier große Kratztonnen, 2 große Kratzsäulen und zwei große Kratzbäume!

Kartons gehören übrigens auch zerlegt. Findet auch Lotti.

Alles in allem ist er ein sehr lieber aber auch sehr agiler Kater, welcher hier meine ganze Truppe auf Trab hält. Aber keine Sorge, er hat auch seine Ruhepausen, manchmal.

Zusammengefasst: Ich suche für die Beiden – doch etwas speziellen – Powerpakete liebe katzenverrückte Menschen mit starken Nerven und Geduld, ohne kleine Kinder (Kinderplanung abgeschlossen) und ohne Hunde.

Am besten mit einem Haus und einem gesicherten Garten oder in einer ruhigen Gegend, in welcher später (2020) Freigang möglich wäre. Zur Zeit sind sie noch zu naiv dafür.

Toll wäre es, wenn schon zwei junge Kater oder eine sehr soziale Katzentruppe vorhanden wäre/n, die Lottis Unsicherheit mitträgt und mit denen Carli und Lotti ordentlich zocken und schmusen können.

Das ist ihnen super wichtig, und nur zu zweit wäre es ihnen – glaube ich – sehr schnell viel zu langweilig, und Carli hat so schon genug Unsinn inne Birne.

Standort: 47239 Duisburg

Sie sind jetzt mittlerweile schon 10 und knapp 13 Monate jung. Kastriert, gechippt und mehrfach entwurmt.

Sie werden noch geimpft; das war aufgrund von einer Atemwegsinfektion vorher noch nicht möglich.

Die beiden werden nach nettem Vorbesuch mit Schutzvertrag und gegen eine Aufwandsentschädigung vermittelt.

Für weitere Fragen stehe ich unter 0160 / 6529292 telefonisch zur Verfügung.

Edit: Beide hüpfen mit großer Freude auf Türen rum. Hatte ich vergessen… *hust*